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Logo - DVB-T: Das Überall Fernsehen





07. Oktober 2009 - DVB-T-Umstellung im Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Digitalsender am Kreuzeck geht in Betrieb

Ungebundener Fernsehgenuss – ohne Kabel- oder Satellitenanschluss – ab dem 4. November 2009 wird auch in Garmisch-Partenkirchen digital gesendet: DVB-T: DasÜberall­Fernsehen liefert künftig elf Fernsehprogramme in glasklarer Qualität. Der Empfang ist über ein DVB-T-Empfangsgerät in weiten Teilen des Landkreises auch mit einer postkartengroßen Außenantenne oder einem tragbaren Fernsehgerät im Freien möglich. Die analoge TV-Übertragung am Kreuzeck wird gleichzeitig eingestellt. Laufbänder im Programm Das Erste (ab 14.10.) informieren Zuschauer, die noch analog empfangen, über den bevorstehenden Umstieg auf DVB-T.

Mit einem DVB-T-Empfangsgerät sind künftig die Programme Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen, BR-alpha, 3sat, PHOENIX, arte, EinsPlus, KI.KA, SWR-FERNSEHEN, ZDFneo und ZDFinfokanal zu empfangen. Die Programme KI.KA und ZDFneo teilen sich zeitlich einen Sendeplatz.

Am 4. November 2009 geht DVB-T, das digitale Antennenfernsehen am Sender Kreuzeck auf den Fernsehkanälen 47, 28 und 53 (jeweils horizontale Polarisation) auf Sendung. Gleichzeitig wird der analoge TV-Sender abgeschaltet. Dieser versorgte bisher die Gemeinden Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Oberau und Farchant mit drei analogen TV-Programmen: Das Erste (Kanal 9), ZDF (Kanal 31) und Bayerisches Fernsehen (Kanal 45).

Ausrüstung für das digitale Antennenzeitalter
Für das digitale Antennenfernsehen benötigt der Fernsehzuschauer außer einer Antenne (Dach-, Außen- oder Zimmerantenne) ein DVB-T-Empfangsgerät zum Beispiel eine Set-Top-Box oder ein Fernsehgerät mit eingebautem DVB-T-Empfänger. Die Set-Top-Box (auch Tuner oder Receiver genannt) „übersetzt“ die digitalen DVB-T-Signale und bereitet sie für den herkömmlichen Fernsehapparat auf. Sie wird zwischen dem vorhandenen Fernsehgerät und der Antenne angeschlossen.
Im gesamten Versorgungsgebiet ist der digitale Empfang durch den Anschluss an eine Dachantenne möglich. In den Kernversorgungsgebieten genügt eine kleine Zimmerantenne. Im dazwischen liegenden Bereich ist der Empfang mit einer postkartengroßen Außenantenne möglich, die beispielsweise auf dem Fenstersims oder am Balkon platziert werden kann. Der DVB-T-Empfang wird in Garmisch-Partenkirchen, Grainau und zwischen Farchant und Eschenlohe in der Regel mit der vorhandenen Antenne für den analogen Empfang möglich sein, ein Umbau ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Auskünfte hierzu erhält man beim Fachhandwerk und im Fachhandel.
Zusätzliche Kosten für die Nutzung des frei empfangbaren DVB-T-Angebots über die Anschaffungsinvestitionen hinaus entstehen nicht. Die Rundfunkgebühren für die Nutzung der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme müssen gemäß den bestehenden Regelungen weiterhin bezahlt werden.

Umfassende Betreuung durch Info-Telefon und Internetauftritt

Für Fragen zum digitalen Antennenfernsehen steht von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 19:00 Uhr das DVB-T-Info-Telefon unter der Nummer 01805 / 31 05 05 zur Verfügung (14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz - am Tag der Umstellung und den folgenden Tagen bis 21 Uhr (4. bis 6.11.2009)).

Zudem ist im Internet unter www.ueberallfernsehen.de ein umfangreiches Informationsangebot mit Versorgungskarte, Programmbelegung, Kanallisten und Antworten auf die wichtigsten Fragen abrufbar. Dort bietet auch eine detaillierte Prognosekarte durch Eingabe der Postleitzahl genaue Auskunft über den benötigten Antennentyp.

Hintergrund:

Das Kürzel DVB-T steht für Digital Video Broadcasting - Terrestrial, kurz: Digitales Fernsehen über Antenne. DVB-T ermöglicht über Antenne die Ausstrahlung von erheblich mehr TV-Programmen in besserer Qualität im Vergleich zum analogen Antennenfernsehen. DVB-T bietet allen Zuschauern eine Ergänzung, etwa für Zweit- und Drittgeräte mit Antenne sowie für die mobile Fernsehnutzung: Im Kernversorgungsbereich ist DVB-T in der Wohnung, im Garten oder am Badesee und unterwegs empfangbar. Daher wird es auch "DVB-T: DasÜberallFernsehen" genannt. Zusammen mit den Digitalnormen für Kabel- und Satellitenübertragung bildet DVB eine Familie internationaler Standards für das Fernsehen der Zukunft.

Mit der Umstellung vom analogen auf das digitale Antennenfernsehen modernisierten der Bayerische Rundfunk und das ZDF ihre Verbreitung über die Antenne in Bayern und kamen so den politischen Beschlüssen zur vollständigen Digitalisierung nach. Bereits 2008 konnten die Senderstandorte in Bayern weitestgehend auf Digitales Antennenfernsehen umgestellt werden. Nur durch die Digitalisierung war es möglich, den terrestrischen Übertragungsweg via Antenne wieder attraktiv zu machen und langfristig für über 90% der Haushalte einen direkten, freien und kostengünstigen Zugang zum Medium Fernsehen aufrechtzuerhalten.

Info-Telefon Bayern 01805/31 05 05 (14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz) Mo. bis Fr. 9:00 bis 19:00 Uhr - am Tag der Umstellung und den folgenden Tagen bis 21:00 Uhr (4. bis 6.11. 2009)

Weitere Informationen zu DVB-T: www.ueberallfernsehen.de, www.br-online.de/dvb-t und www.technik.zdf.de sowie im Bayerntext S. 478 , im ARD-Text S. 498 und im ZDFtext S. 780.

Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens auf www.ueberallfernsehen.de unter dem Menüpunkt "Empfangsprognose".

Übersichten zur Programmbelegung und -verbreitung sowie Fotomaterial in Druckqualität im Internet unter: www.bayern.ueberallfernsehen.de --> Presse

 

Presse-Kontakt:

BR-Pressestelle, Tel. 089 / 5900 2176, Fax. 089 / 5900 3366, E-Mail: pressestelle@brnet.de

Projektbüro DVB-T Bayern, Pfälzer-Wald-Straße 32, 81539 München
Tel. 089 / 45 11 51 75, Fax 089 / 45 11 51 99, E-Mail: presse@dvb-t-bayern.de

Das Projektbüro DVB-T Bayern arbeitet im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und des ZDF.

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