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03.11.2008 - Digitales Antennenfernsehen (DVB-T) in Franken sowie in der nördlichen Oberpfalz: Laufbänder informieren über die Umstellung

Am 25. November 2008 startet das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in weiten Teilen Unter-, Mittel- und Oberfrankens sowie in der nördlichen Oberpfalz. Die Sendeanlagen PFAFFENBERG, HESSELBERG, BÜTTELBERG (ohne ZDF-Bouquet), BAMBERG, OCHSENKOPF, AMBERG und GELBELSEE werden dann bis zu zwölf öffentlich-rechtliche Programme ausschließlich digital verbreiten. Die analoge TV-Verbreitung wird eingestellt.

Zeitgleich findet im fränkischen DVB-T-Sendegebiet ein Programm- und Kanalwechsel statt: In Franken ist künftig das MDR-Fernsehen anstelle des SWR-Fernsehens im DVB-T-Programmangebot zu sehen, im Großraum Nürnberg ändern sich DVB-T-Fernsehkanäle.

Service für Zuschauer mit analogem Antennenfernsehen:

An den derzeit noch bestehenden analogen Sendern werden ab morgen (4. November 2008) Laufbänder in die Programme Das Erste und Bayerisches Fernsehen eingeblendet, im ZDF-Programm ab 11. November 2008: Darin wird auf die bevorstehende DVB-T-Umstellung hingewiesen. Jeder Zuschauer, der diese Laufbänder über Antenne sieht, muss handeln (gilt nicht für Kabelfernsehen).

Für den weiteren Empfang ist ab dem 25. November ein zusätzlicher DVB-T-Empfänger erforderlich, der zwischen Antenne und Fernsehgerät angeschlossen wird. Empfehlungen für Geräte gibt es von der Stiftung Warentest, die Empfänger und Antennen getestet hat (Zeitschrift „Test“ Ausgabe April 2008). Wer seine TV-Programme bisher über einen kleinen Fernsehfüllsender empfängt, sollte sich vor dem Kauf eines DVB-T-Empfängers mit Hilfe des Serviceangebots informieren, ob sein Wohnort ausreichend mit DVB-T versorgt wird und welche Empfangsantenne (Zimmer-, Außen-, oder Dachantenne) benötigt wird.

Service für Zuschauer in Franken mit DVB-T-Empfang:

Ab dem 15. November 2008 wird für zwei Wochen an bestehenden DVB-T-Standorten in Franken ein Laufband ins Bayerische Fernsehen eingeblendet. Dieses weist DVB-T-Zuschauer auf den bevorstehenden Programm- und Kanalwechsel und den am DVB-T-Empfangsgerät erforderlichen Sendersuchlauf hin.

An den Standorten Nürnberg und Dillberg ändern sich die Fernsehkanäle der Bouquets vom Bayerischen Rundfunk (neuer Kanal 47) und der ProSiebenSAT.1 Media AG (neuer Kanal 52). Daneben wird am hessischen Standort Rhön (Heidelstein), der auch in Teilen Frankens noch empfangbar ist, das ARD-Bouquet künftig auf Kanal 43 ausgestrahlt.

An allen fränkischen DVB-T-Standorten wird künftig das MDR-Fernsehen anstelle des SWR-Fernsehens verbreitet. Ein Sendersuchlauf am 25. November 2008 ermöglicht weiterhin den Empfang aller angebotenen Programme. Nähere Infos für die Zuschauer gibt es dazu im Bayerntext auf Seite 479.

DVB-T-Infoangebot:

Alles Wissenswerte zum Umstieg ist unter www.ueberallfernsehen.de dargestellt. Dort finden die Zuschauer Informationen zu den Verbreitungsgebieten und der Programmbelegung sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs ist durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens für jeden Empfangsort möglich.

Unter 01805/310505 (14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz) ist das DVB-T-Infotelefon von Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr erreichbar (am Tag der Umstellung und den Folgetagen bis 28.11. bis 21:00 Uhr).

Persönliche Beratung gibt es beim örtlichen Fachhandel und Fachhandwerk, dem vom Projektbüro DVB-T Bayern umfangreiche Schulungsunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Auch im Bayerntext des Bayerischen Fernsehens auf der Seite 478 sowie im ZDFtext Seite 780 können sich Zuschauer eingehend informieren.


Hintergrund:

Das Kürzel DVB-T steht für Digital Video Broadcasting - Terrestrial, kurz: Digitales Fernsehen über Antenne. DVB-T ermöglicht über Antenne die Ausstrahlung von erheblich mehr TV-Programmen in besserer Qualität und eine flexiblere Nutzung innerhalb und außerhalb von Gebäuden sowie unterwegs. Daher wird es auch "DVB-T: DasÜberallFernsehen" genannt. Zusammen mit den Digitalnormen für Kabel- und Satellitenübertragung bildet DVB eine Familie internationaler Standards für das Fernsehen der Zukunft. Ferner können mit DVB-T digitale Zusatzdienste, z. B. MHP-Datendienste, übertragen werden. Die Multimedia Home Platform (MHP) ist ein europäischer Standard zur Entwicklung von interaktiven, multimedialen Mehrwertdiensten für das digitale Fernsehen. Der Umstieg auf DVB-T erfolgt bereits in verschiedenen europäischen Ländern. In Deutschland wird DVB-T seit 2002 in Ballungsräumen eingeführt. In München und Nürnberg ist die Umstellung auf digitalen terrestrischen Empfang Ende Mai 2005 erfolgreich verlaufen. Im Jahre 2006 startete DVB-T in Teilen Unterfrankens und in Ostbayern, 2007 in Schwaben.

 

Info-Telefon Bayern 01805/31 05 05 (14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz) Mo. bis Fr. 9 bis 19 Uhr - am Tag der Umstellung und den folgenden Tagen bis 21 Uhr (vom 25.11. bis 28.11.2008)

Weitere Informationen zu DVB-T: www.ueberallfernsehen.de und www.br-online.de/dvb-t und im Bayerntext S. 478 sowie im ZDFtext-Seite 780.

Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens auf www.ueberallfernsehen.de unter dem Menüpunkt "Empfangsprognose".

Übersichten zur Programmbelegung und Verbreitung sowie Fotomaterial in Druckqualität im Internet unter: www.bayern.ueberallfernsehen.de --> Presse

 

Presse-Kontakt:

BR-Pressestelle, Tel. 089 / 5900 2176, Fax. 089 / 5900 3366, E-mail: pressestelle@brnet.de

ZDF-Pressestelle, Tel. 06131 / 70 2120, Fax. 06131/ 70 2413, E-Mail: presse@zdf.de

Projektbüro DVB-T Bayern, Pfälzer-Wald-Straße 32, 81539 München
Tel. 089 / 45 11 51 75, Fax 089 / 45 11 51 99, E-mail: presse@dvb-t-bayern.de

Das Projektbüro DVB-T Bayern arbeitet im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und des ZDF.

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