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27.11.2006 - Noch eine Woche bis zum DVB-T-Start in Ostbayern - Am Nikolaustag wird's digital.

In einer Woche fällt der Startschuss für das digitale Antennenfernsehen in Ostbayern. Die letzten Vorbereitungen für den Umstieg vom analogen auf das digitale Antennenfernsehen am 6. Dezember laufen bei den Sendernetzbetreibern Bayerischer Rundfunk und T-Systems auf Hochtouren. Mit einem symbolischen Knopfdruck auf dem romantischen Weihnachtsmarkt im Hof des fürstlichen Schlosses zu Thurn und Taxis durch den Bayerischen Medienminister Eberhard Sinner, den Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Hans Schaidinger und den Technischen Direktor des BR Herbert Tillmann wird der Startschuss ins digitale Fernsehzeitalter gegeben.

Alle Haushalte, die ihre Programme über die Dach- oder Zimmerantenne empfangen - und so heute nur Das Erste, ZDF und Bayerisches Fernsehen sowie zum Teil die Programme des ORF sehen können - müssen handeln. Satelliten- oder Kabelzuschauer sind nicht von der Umstellung betroffen.

Tipps zum Empfängerkauf
Haushalte, die von der Umstellung betroffen sind, sehen derzeit in den Programmen "Das Erste" und "Bayerisches Fernsehen" ein Laufband mit dem Hinweis auf den Umstieg. Wer sich als Antennennutzer noch kein DVB-T-Empfangsgerät besorgt hat, sollte nun handeln. Wegen teilweiser Senderstandort- und Frequenzwechsel wird empfohlen, den örtlichen Fachhandel bzw. das Fachhandwerk zu kontaktieren. Dachantennen können grundsätzlich weiter genutzt werden, bedürfen aber eventuell Modifikationen (Ausrichtung, Polarisation, Banderweiterung). In Sendernähe ist der Empfang mit Zimmerantenne möglich. In weiten Teilen Ostbayerns reicht auch eine kleine Außenantenne zum Empfang.

Wo und mit welcher Antenne das digitale Antennenfernsehen empfangbar ist, darüber informiert eine Empfangsprognose. Diese und weitere allgemeine Informationen zum Umstieg gibt es im Internet unter www.ueberallfernsehen.de und beim DVB-T-Infotelefon unter 01805/310505 (12 ct/Min. aus dem bayerischen Festnetz) von Montag bis Freitag von 9.00 bis 19.00 Uhr.
Tipps und Hilfestellungen zur Geräteauswahl bieten der Fachhandel und das Fachhandwerk vor Ort und das Test-Heft der Stiftung Warentest vom März dieses Jahres.

DVB-T-Empfänger besser erst am 6. Dezember einsetzen
Das Projektbüro DVB-T Bayern empfiehlt Verbrauchern, die technisch nicht versiert sind, ihre DVB-T-Empfangsgeräte erst am Nikolaustag einzusetzen. Die Umstellung findet in den frühen Morgenstunden statt und ist um 8 Uhr abgeschlossen. Verwenden Zuschauer den DVB-T-Empfänger zum ersten Mal, startet der Programm-Suchlauf in der Regel automatisch. Besonders zu beachten ist, dass vor dem erstmaligen Einschalten des DVB-T-Empfängers die Antenne über das Antennenkabel an das Empfangsgerät angeschlossen sein muss, sonst funktioniert der Programm-Suchlauf nicht.

Höheres Programmangebot und ungebundener Empfang
Anstatt drei analoger Fernsehkanäle empfangen Fernsehzuschauer in Ostbayern ab dem 6. Dezember zehn öffentlich-rechtliche TV-Programme und Datendienste digital über Antenne: Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen, BR-alpha, 3sat, PHOENIX, arte, EinsPlus, KI.KA, SWR Fernsehen, ZDFdokukanal und die MHP-Datendienste "ZDFdigitext" und "Rundschau-Nachrichtenticker" des Bayerischen Rundfunks. Die Programme KI.KA und ZDFdokukanal teilen sich zeitlich einen Sendeplatz. Zudem bietet "DVB-T: DasÜberallFernsehen" den Vorteil der portablen und mobilen Fernsehnutzung im Freien und unterwegs.

Abschaltung von Fernsehfüllsendern zum 6. Dezember
Außer der Digitalumstellung der Grundnetzsender Hohe Linie, Hoher Bogen, Brotjacklriegel und Pfarrkirchen, werden in der Region zeitgleich auch die Sender Regensburg (Ziegetsberg), Deggendorf und Passau sowie eine Reihe von analogen Fernsehfüllsendern (versorgen nur einen Ort oder ein kleines Gebiet) abgeschaltet. In einigen Orten, die bisher von Füllsendern versorgt wurden, kann DVB-T nicht oder nur teilweise empfangen werden. Wer nach dem 6. Dezember keinen DVB-T-Empfang hat, muss ggf. auf Satellit oder Kabel umsteigen. Welche Gemeinden von den Fernsehfüllsenderabschaltungen betroffen sind, kann im BAYERNTEXT (Videotext des Bayerischen Fernsehens) auf S. 828 und 829 nachgelesen werden und ist auch als Liste auf www.bayern.ueberallfernsehen.de unter Downloads erhältlich.

 

Hinweis für Redaktionen:

Unter http://www.dvb-t-bayern.de/presse/hintergrund4.html steht ein Hintergrundbericht rund um folgende Fragen zum Download breit:

- Was sind DVB-T-Empfangsgeräte und worauf muss man beim Kauf achten?
- Welche weiteren DVB-T-Empfangsgeräte und Funktionen gibt es?
- Welche Antenne braucht der Zuschauer? ...

Info-Telefon 01805 / 31 05 05 (12 ct/Min. aus dem bay. Festnetz) Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr

Übersichten zur Programmbelegung und Verbreitung in Ostbayern sowie Fotomaterial in Druckqualität im Internet unter: http://www.dvb-t-bayern.de/presse.html

Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens auf www.ueberallfernsehen.de unter dem Menüpunkt "Empfangsprognose".
Weitere Informationen: www.br-online.de/dvb-t sowie www.zdfmobil.de

 

Presse-Kontakt:
BR-Pressestelle, Tel. 089 / 5900 2176, Fax. 089 / 5900 3366, E-mail: pressestelle@brnet.de

ZDF-Pressestelle, Tel: 06131 / 70 21 - 20 oder - 21, E-mail: presse@zdf.de

Projektbüro DVB-T Bayern, Pfälzer-Wald-Straße 32, 81539 München
Tel. 089 / 45 11 51 - 75, Fax 089 / 45 11 51 - 99, E-mail: presse@dvb-t-bayern.de

Das Projektbüro DVB-T Bayern arbeitet im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und des ZDF.

 


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