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30.10.2006 - Informationsoffensive für digitales Antennenfernsehen in Ostbayern
Am 6. Dezember 2006 startet das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in Ostbayern. Alle Haushalte, die bislang ihre Fernsehprogramme über eine Zimmer- oder Dachantenne empfangen, benötigen ein Zusatzgerät, um weiterhin über Antenne fernsehen zu können. Ob ein Haushalt von der Umstellung betroffen ist, lässt sich ab Mittwoch, 15. November 2006, einfach überprüfen: In den Programmen „Das Erste“ und „Bayerisches Fernsehen“ werden Laufbänder mit einem Hinweistext mehrmals täglich eingeblendet. Derzeit läuft eine umfassende Informationskampagne zur Einführung von DVB-T. Dem Zuschauer stehen neben Fachhandel und Fachhandwerk auch ein Infotelefon und das Internet zur Beantwortung offener Fragen zur Verfügung.
Mit der Umstellung der Sender Hohe Linie, Hoher Bogen, Brotjacklriegel und Pfarrkirchen treten große Teile Niederbayerns und die südliche Oberpfalz am Nikolaustag in ein neues Fernsehzeitalter ein. Ab diesem Zeitpunkt sind zehn öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme in digitaler Bild- und Tonqualität zu empfangen. Haushalte, die ihr Programm mit Dachantenne empfangen, sollten wegen möglicher Senderstandort- und Frequenzwechsel den örtlichen Fachhandel bzw. das Fachhandwerk ansprechen. In Sendernähe ist der Empfang mit Zimmerantenne möglich. In weiten Teilen Ostbayerns reicht auch eine kleine Außenantenne zum Empfang. Die analoge Fernsehversorgung wird in der neuen DVB-T-Region zeitgleich eingestellt.
Laufbandeinblendungen
Ab Mittwoch, 15. November 2006, werden an den betroffenen Sendern in die Programme „Das Erste“ und „Bayerisches Fernsehen“ Laufbänder eingeblendet, deren Häufigkeit bis zur Umstellung zunimmt. Mit Ausnahme weniger Zuschauer*, muss jeder, der diese Laufbänder sieht, handeln. Für den weiteren Empfang über Antenne ist ein DVB-T-Empfänger erforderlich, der zwischen Antenne und Fernsehgerät angeschlossen wird. Empfehlungen gibt es von der Stiftung Warentest, die mehrere Empfänger und Antennen getestet hat (Zeitschrift „Test“ Ausgabe März 2006). Wer seine TV-Programme bisher über einen kleinen Fernsehfüllsender in der Region empfängt, sollte sich vor dem Kauf eines DVB-T-Empfängers mit Hilfe des Serviceangebots oder bei seinem Rundfunk-Fachhändler informieren, ob sein Wohnort ausreichend mit DVB-T versorgt wird.
* ausgenommen sind Zuschauer, die das Laufband im Bayerischen Fernsehen über Fernsehfüllsender im Berchtesgadener Land, in Kochel und Dietfurt a.d. Altmühl, empfangen können. Dort kann auch weiterhin analog über Antenne ferngesehen werden.
Service und Beratung
Alle wichtigen Informationen zum Umstieg gibt es für den Endverbraucher und für den Fachmann im Internet unter www.ueberallfernsehen.de. Dort stehen neben den Verbreitungs-gebieten und der Programmbelegung auch Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs ist durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens für jeden Empfangsort möglich.
Unter 01805/310505 (12 ct/Min aus dem bayerischen Festnetz) ist von Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr das DVB-T-Infotelefon erreichbar.
Persönliche Beratung gibt es beim örtlichen Fachhandel und Fachhandwerk, dem vom Projektbüro DVB-T Bayern umfangreiche Schulungsunterlagen zur Verfügung gestellt werden.
Einstellung der analogen Versorgung
Im Zuge der Digitalisierung werden am 6. Dezember 2006 neben den oben genannten Sendern auch die Sender Regensburg (Ziegetsberg), Deggendorf und Passau sowie eine Reihe von Fernsehfüllsendern die analoge Fernsehversorgung einstellen. Stattdessen wird im Ver-sorgungsgebiet dieser Sender weitgehend DVB-T empfangbar sein. Sofern ein einzelner Ort nicht ausreichend digital versorgt sein sollte, bieten Satellit oder Kabel eine alternative Empfangsmöglichkeit.
Weitere Informationen: www.br-online.de/dvb-t
Presse-Kontakt:
BR-Pressestelle, Tel. 089 / 5900 2176, Fax. 089 / 5900 3366, E-mail: pressestelle@brnet.de
Projektbüro DVB-T Bayern, Pfälzer-Wald-Straße 32, 81539 München
Tel. 089 / 45 11 51 - 75, Fax 089 / 45 11 51 - 99, E-mail: presse@dvb-t-bayern.de
Das Projektbüro DVB-T Bayern arbeitet im Auftrag des Bayerischen Rundfunks.
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