FotosTitelgrafik


Logo - DVB-T: Das Überall Fernsehen






30.05.2005 - Feierlicher Start für das digitale Antennenfernsehen in der Allianz-Arena:
Symbolischer Knopfdruck läutet DVB-T-Ära in Bayern ein


Die Eröffnung der Allianz Arena bot den passenden Rahmen für den Start des digitalen Antennenfernsehens in Bayern. Mit einem symbolischen Knopfdruck läutete der Bayerische Ministerpräsident, Dr. Edmund Stoiber, während einer Live-Übertragung des Bayerischen Fernsehens die neue Fernsehära im Freistaat ein. Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien verfolgten den historischen Moment in der T-Com Lounge des neuen Stadions.

Nachdem zunächst Ex-Fußball-Profi Karl-Heinz Riedle überraschend für eine kurze Talkrunde mit dem Eurosport-Moderator Rudolph Brückner erschienen war, äußerten sich im Anschluss die Partner des Projektbüros DVB-T Bayern im Rahmen eines Pressegespräches zum gelungenen Start des terrestrischen Digitalfernsehens in Bayern. Der Bayerische Rundfunk setzt bereits von Anfang an auf weiträumigere Versorgungsgebiete und so forderte Prof. Dr. Thomas Gruber, Intendant des Bayerischen Rundfunks und Vorsitzender der ARD: „Die Umstellung von analog- auf digital-terrestrische Verbreitung darf nicht an der Stadtgrenze halt machen.“

Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation, betonte die hohe Akzeptanz des digitalen Antennenfernsehen in der Bevölkerung: „Für viele überraschend hat sich DVB-T in den Ballungsräumen als ernsthafte Alternative zu Kabel und Satellit recht erfolgreich entwickeln können und damit die terrestrische Verbreitung von Fernsehprogrammen erst einmal am Leben erhalten. Für den künftigen scharfen Wettbewerb alter und neuer Distributionswege muss man DVB-T auf der Rechnung haben!“

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, be-kräftigte in diesem Zusammenhang allerdings nochmals, dass die Entscheidung für DVB-T keinesfalls eine politische Festlegung auf die Fernsehübertragung via Antenne bedeute: „Wir unterstützen die Digitalisierung, unabhängig vom Übertragungsweg. Der Zuschauer selbst ist es, der über die künftige Bedeutung der unterschiedlichen Übertragungswege entscheidet. Nun hat er die größtmögliche Auswahl. In diesem Sinne freuen wir uns auf DVB-T.“

Einig waren sich alle Teilnehmer der Gesprächsrunde, dass die Digitalisierung der Terrestrik im Vergleich zur analogen Antennenübertragung einen besonderen Mehrwert für den Zuschauer bietet. Markus Schächter, Intendant des ZDF, erläuterte: „Das ZDF setzt mit seinem Angebot ZDFmobil ganz auf die örtlich unabhängige Fernsehnutzung. Das ZDF steht dafür mit seiner Programmleistung, die mit dem ZDF-Hauptprogramm, 3sat und KI.KA sowie den eigens digital empfangbaren Programmen ZDFinfokanal und ZDFdokukanal die Menschen überall und jederzeit mit einem bedarfsgerechten Qualitätsangebot erreicht.“

Helmut Egenbauer, Sprecher der Geschäftsleitung von T-Systems Media&Broadcast, wies besonders auf das enorme Potenzial von DVB-T in Bayern hin: „Mit den Regionen München/Südbayern und Nürnberg wird die Reichweite von DVB-T in Deutschland auf insgesamt 43 Millionen Einwohner erhöht. Diese rasante Entwicklung von DVB-T in Deutschland ist auch im internationalen Vergleich beispielhaft.“

Einen entsprechenden Rahmen für den Startschuss von DVB-T bot natürlich die gleichzeitige Eröffnung der Münchener Allianz-Arena. So konnte Bayern heute doppelt feiern: den Aufbruch in ein neues Fußball- und Fernsehzeitalter.



Download als PDF

Zurück zum allgemeinen Pressebereich