FotosTitelgrafik


Logo - DVB-T: Das Überall Fernsehen






11.05.2005 - Pressekonferenz in München
Der Countdown für den DVB-T-Start läuft


In weniger als drei Wochen fällt in Bayern der Startschuss für „DVB-T: DasÜberallFernsehen“. Am 30. Mai 2005 wird die analoge Ausstrahlung via Antenne gleichzeitig in München, weiten Teilen Südbayerns und im Großraum Nürnberg auf die digitale Technik umgestellt. Damit beginnt ein neues TV-Zeitalter: DVB-T bietet bis zu 24 private und öffentlich-rechtliche TV-Programme sowie Datendienste und ermöglicht Fernsehnutzung auch unterwegs und im Freien in bester Qualität. Für diese neue TV-Vielfalt benötigt man lediglich einen DVB-T-Empfänger und eine Antenne. Auf einer Pressekonferenz in München am 11. Mai 2005 äußerten sich die Partner des Projektes DVB-T Bayern zu der bevorstehenden Digitalisierung der terrestrischen Fernsehübertragung.

Mit der Einführung von DVB-T in Bayern gewinnt das Antennenfernsehen wieder wesentlich an Attraktivität. In den vergangenen 15 Jahren schrumpfte der durchschnittliche Anteil der Antennennutzer in Bayern von über 85 auf rund sieben Prozent. „Der stetige Akzeptanzrückgang des analogen Antennenfernsehens führte auch dazu, dass die privaten Programmveranstalter keine Verlängerung ihrer 2005 auslaufenden medienrechtlichen Genehmigungen zur terrestrischen analogen Ausstrahlung mehr beantragt haben. Damit stand fest, dass spätestens Ende des Jahres 2005 die Verbreitung dieser Programme über analoge terrestrische Sender beendet werden würde,“ sagte Reiner Müller, Bereichsleiter Technik, Bayerische Landeszentrale für neue Medien. Aber die Umrüstung auf die digitale Technik sichert nicht nur die TV-Übertragung via Antenne, DVB-T bietet zudem ein enormes Potenzial für die Zuseher, wie Bruno Krüger von der Produk-tionsdirektion des Zweiten Deutschen Fernsehens stellvertretend für alle Projektpartner betonte: „Das digitale Antennenfernsehen liefert klare Mehrwerte für die Zuschauer und die Basis für ein weites Spektrum künftig neuer Anwendungen, die den veränderten Anforderungen unserer In-formationsgesellschaft gerecht werden. Das ZDF hat sich mit seinem Programmbouquet ZDF-mobil konzeptionell und operativ bereits auf eine Zukunft eingestellt, in der die mobile Form der Mediennutzung einen hohen Stellenwert einnehmen wird.“ Die weiteren Vorteile des digitalen Antennenfernsehens liegen auf der Hand. Neben der verbesserten Bild- und Tonqualität und den flexibleren Nutzungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb von Gebäuden bietet die neue Technik im Vergleich zum analogen Fernsehen insbesondere mehr Programme. Hierzu Helwin Lesch, Hauptabteilungsleiter Programmdistribution beim Bayerischen Rundfunk (BR): „Öffentlich-rechtliche Qualitätsprogramme wie arte, der Kinderkanal KiKa, Phönix, 3sat und BR-alpha, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, sind in den bayerischen DVB-T-Startgebieten dann endlich auch via Antenne zugänglich.“ Werner Starz, Leiter Marketing und Kommunikation bei der EUROSPORT Media GmbH, ergänzte: „Für die Nutzer des terrestrischen Fernsehens, die bislang EUROSPORT noch nicht empfangen konnten, ist der Sender ein echter Mehrwert, der das Informationsbedürfnis in Sachen Sport nahezu komplett abdeckt und perfekt zum Anspruch von DVB-T als ÜberallFernsehen passt. Immer live beim Sport dabei sein: dafür steht kein anderer Sender.“



Download als PDF

Zurück zum allgemeinen Pressebereich